Stadt- und Salzfest Lüneburg

Lüneburg ist mit dem Salzhandel groß und reich geworden. Das ist zwar schon ein paar Jährchen her aber ein guter Grund für ein Stadtfest. Dieses Jahr ist es das 45. Mit etwas Verzögerung durch dichten Verkehr kommen wir an und sehen gleich: Voll ist es. Nach wenigen Schritten erreichen wir von unserem Ausstiegspunkt aus die Fußgängerzone.

Überall stehen Marktstände und Buden, viele Geschäfte haben Ihre Waren nach draußen gestellt und die Gastronomie hat Hochkonjunktur. Auf dem zentralen Platz „Am Sande“ ist sogar Volksfestathmosphäre samt Riesenrad. Wir gönnen uns eine Fahrt über die Dächer Lüneburgs.

Besonders schön ist der Bereich am alten Hafen. Hier steht ein mittelalterlicher Kran, mit dem per Muskelkraft Lasten aus den Kähnen an Land gehoben wurden. Er funktioniert heute noch (oder wieder). Auf der gegenüberliegenden Hafenseite reiht sich eine Kneipe an die andere und überall kann man draußen sitzen. Und auf der Südseite steht das Hotel Bergström, Schauplatz der Fernsehserie „Rote Rosen“.

Wer es etwas ruhiger mag, der geht in die Altstadt (Jawohl, es gibt noch eine, obwohl die Innenstadt schon locker als Altstadt durchgehen könnte). Dort gibt es weniger Geschäfte und weniger Trubel. Aber die Häuschen sind hübsch. Überall blühen Rosenstöcke und man hat die historische Bausubstand erhalten wo immer es ging.

Auf dem Rückweg in die City gönnen wir uns noch einen Wein, bevor es zurück zum Bus geht. Auch wenn die Füße beginnen wehzutun war es ein „Granatentag“. Das Wetter hat auch mitgespielt und auch von den Staus der Hinfahrt ist auf dem Rückweg nicht mehr zu sehen.

Euer Reisezauberer

Tag der Bundeswehr in Faßberg

Da hat sich die Bundeswehr ganz schön ins Zeug gelegt. Am Tag der Bundeswehr gab es an vielen Standorten Tage der offenen Tür. Wir waren auf dem Fliegerhorst Faßberg. Ein Riesengelände, an diesem Tag mit dutzenden Getränke-, Grill- und anderen kulinarischen Ständen besetzt. Wir entschieden uns unter anderem für die original elsässer Flammkuchen, von netten französischen Soldaten in rustikalen holzbefeuerten Öfen gezaubert. Da kam richtig Reisefeeling auf.

Auf den großen Grünflächen und auf den Rollbahnen standen die Exponate: Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer, Feuerwehrfahrzeuge, Tanklaster und überall Infostände und Präsentationen. Da hatten wir Mühe, in den knapp 5 Stunden alles zu sehen.

Auf keinen Fall entgehen lassen wollten wir uns aber die beiden Flugvorführungen: Düsenjets der Typen Tornado und Eurofighter, Hubschrauber der Bauarten NH 90, Puma und Tiger, das neue Transportflugzeug A 400 M und ein AWACS-Beobachtungsflieger waren am Himmel zu sehen. Tolle Flugmanöver und teilweise ohrenbetäubender Lärm lockten viele Zuschauer an die Begrenzung des Flugfeldes.

Zum Abschluss wurde uns noch ein Komandoeinsatz mit Luftlandemöver, Häuserkampf und Unterstützung durch Hubschrauber vorgeführt. Ordentlich Action auf dem Übungsgelände.

Die Bundeswehr hat es jedenfalls verstanden, eine positive Stimmung zu verbreiten und sich gut zu präsentieren. Es war insgesamt erstaunlich locker angesichts von vielen tausend Besuchern und vor allem angesichts der Nachrichtenlage von Terrorismusgefahren. Wir fuhren jedenfalls zufrieden nach hause und sogar die Verkehrslage meinte es auf dem Rückweg gut mit uns.

Euer Reisezauberer