Ein schöner Nachmittag im GOP Bad Oeynhausen

Wir waren schon häufig dort, werden aber jedesmal positiv überrascht und wurden noch nie enttäuscht. Das Varieté GOP in Bad Oeynhausen hat uns diesesmal mit der Show „Le Club – reloaded“ empfangen.

Das Ensemple stammte komplett vom afrikanischen Kontinent. Zu Beginn und während der Show sorgten die Musiker aus Burkina Faso für ordentlich Stimmung. Traditionelle Instrumente des Landes mit tollem Trommelsound boten die Untermalung für tolle Artistik und zauberhafte Jonglage.

Professionelle Akrobaten, Künstler und Interpreten kennt man vom GOP ja. Aber „Le Club“ brachte eines ganz besonders rüber: Enorme Spielfreude, Motivation und Enthusiasmus.

Wir kommen jedenfalls wieder und zwar sehr bald. Denn dann heißt es „Der kleine Prinz auf Station 7“. Klingt humorvoll (soll es auch), hat aber auch einen ernsten Hintergrund: Das GOP unterstützt seit Jahren die Stiftung „Humor hilft heilen“ von Dr. Eckart von Hirschhausen. Und mit ihm zusammen entstand auch das Programm. Wir freuen uns drauf.

Euer Reisezauberer

BUGA Erfurt

Früh morgens um halb sieben geht es los, denn wir haben ein paar Meter vor uns. Am Harzrand entlang geht es gen Thüringen. Dessen Hauptstadt Erfurt ist dieses Jahr Gastgeberin der Bundesgartenschau, kurz BUGA. Erster Stopp ist direkt in der Innenstadt am großen Platz vor dem Dom. Dort sind übrigens gerade die Domstufenfestspiele in vollem Gange und wir bekommen zwischendurch immer wieder durch den Wind gesangliche Kostproben zugetragen.

Nebenan liegt der Petersberg, eine alte Festung, der die Stadt Erfurt aus Anlass der BUGA eine Frischzellenkur verpasst hat. Schön restaurierte Gebäude und ein fantastischer Ausblick auf die Stadt erwarten uns nach einigen Treppenstufen (und bei Bedarf einem gläsernen Aufzug). Noch sehen die Beete aus wie frisch bepflanzt und das sind sie ja auch. Aber das wird sich alles noch „hinruckeln“ und sieht auch jetzt schon prima aus. Das Plateau der Festung lädt zum verweilen ein.

Wer sich einen kurzen Abstecher in die wunderschöne Innenstadt gönnen will, der muss nicht lange laufen. Insbesondere die berühmte Krämerbrücke (Rialto in Venedig kann hier nicht mithalten…) ist in wenigen Minuten erreichbar.

Zurück am Domplatz steigen wir wieder in den Bus. Unser Ziel ist das zweite Gelände der BUGA, Erfurts EGA-Park. Schon von den Buchstaben her wird hier „Gartenausstellung“ signalisiert, aber zur BUGA wurde der Park mächtig aufgehübscht. Bei nett gestalteten Gastro-Bereichen, üppig und dicht bepflanzte Beeten, schönen Wasserspielen und großzügigen Flächen verlieren sich die vielen Besucher, so dass man sogar ein paar ruhige Ecken findet. Wir müssen aber erstmal einen ordentlichen Schauer verdauen, nachdem es aber gleich losgeht mit der Geländeerkundung.

Eine Besonderheit gibt es noch: Danakil! Das Wüstenhaus ist nach einer Wüste in Nord-Ost-Afrika benannt. Man muss einen Einlasstermin buchen, damit es keine Schlangen am Eingang gibt. Die gibt es aber drinnen (eine echte Baumpython z.B.) und dazu noch eine Menge Kakteen, Sukkulenten und was sonst noch mit wenig Wasser auskommt. Im Tropenteil gibt es schöne Schmetterlinge im Freiflug und – mal was ganz anderes – ein Röhrensystem, in dem Blattschneiderameisen ihrer Arbeit nachgehen.

Am Ende eines solchen Tages tun immer ein wenig die Füße weh. Also nichts wie ab in den Bus und nach hause.

Euer Reisezauberer.

Mode, Bickbeern und „Meer“

Hurra, wir dürfen wieder reisen (und sogar Gäste mitnehmen)! Zum Auftakt nach der Corona-Krise haben wir uns zunächst nach Porta Westfalica begeben. Dort stand intensives Shopping auf dem Programm. Der Adler Modemarkt war das Ziel der meisten aber alle anderen wurden im riesigen Einkaufszentrum „Porta Markt“ ebenfalls fündig.

Zweite Station des Tages war der ca. 50 Km entfernte Bickbeernhof in Brokeloh. Dort gibt es ein tolles Café, in dem nahezu jede Speise im Zeichen der Blaubeere steht. Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Torte kann man sich ja sowieso gut vorstellen. Aber kennen Sie Bickbeersalami oder Matjesfilet mit Bickbeersoße? Sehr spannend! Im Shop des Hofes lassen sich die schmackhaften Früchte aber auch Marmeladen, Liköre und sogar ganze Bickbeerbüsche erwerben. Übrigens: Auch Selbstpflücker kommen hier auf ihre Kosten.

Zur Verdauung sind wir nach Steinhude weitergefahren. Am gleichnamigen Meer war es gut besucht, denn auf die Idee das schöne Wetter zu nutzen sind viele andere auch gekommen. Das sollte uns aber nicht stören und so wurden die Promenade, das Scheunenviertel und die vielfältige Gastronomie unsicher gemacht.

Ein schöner Tag und soooo wichtig nach wochenlangem Stillstand.

Euer Reisezauberer

Amsterdam im Sommer

Amsterdam ist immer eine Reise wert. Auch wenn es mal kein Festival oder ein ähnlicher Anlass ist. Na ja: Ein bisschen Festival ist in Amsterdam eigentlich immer. Und wer spaß an „Halli Galli“ hat, der kam bei der „Gay Price Parade“ auf seine Kosten. Hunderte bunt gestalteter, voll mit kostümierten Menschen besetzter und mit lauter Musik beschallter Boote befuhren die Prinzengracht und demonstrierten eindrucksvoll für Toleranz.

Wir haben uns für die „normale“ Variante entschieden und gehen erstmal bummeln. Dann gibt es ein schmackhaftes Mittagessen in einer der unglaublich vielen und vielfältigen Gastronomien der niederländischen Hauptstadt. Und zum Abschluss gönnen wir uns noch eine Rundfahrt mit dem Grachtenboot. Vorbei am neuen Konzerthaus geht es in die Herengracht. Hier ist es etwas ruhiger als in der parallelen Prinzengracht und man sieht viel vom klassischen Amsterdam. Das Rundfahrtboot hat an einigen stellen etwas Mühe mit den 90-Grad-Abzweigen aber wir erreichen nach gut einer halben Stunde die Ij, den Fluß, der das Ijsselmeer mit der Nordsee verbindet. Hier liegen die großen Flusskreuzfahrtschiffe und die Ij-Fähren queren den Strom unablässig. Östlich der Innenstadt fahren wir vorbei am NEMO Science Center, das direkt über der Rampe des Ij-Tunnels liegt, erreichen wieder den Grachtengürtel und nähern uns bald dem Ende unserer 1-stündigen Runde.

Zurück zum Abfahrtplatz fahren wir per Tram. Auch das ist mal eine Idee, um auch außerhalb des Zentrums gelegene Attraktionen zu erreichen. Aber das machen wir beim nächsten Mal, denn es war sicher nicht die letzte Fahrt nach Amsterdam.

Euer Reisezauberer

Minikreuzfahrt Nordengland, Tag 3

Der Tag beginnt erneut mit einem leckeren Frühstücksbüfett. Entspannt fahren wir gen Ijmuiden, vorbei an Bohrinseln, Offshore-Windparks und einer großen Menge Schiffe auf Rehde. Das Anlegen im Hafen dauert gefühlt etwas zu lange und wir verlieren leider etwas Zeit. Immerhin ist das Auschecken (Prozedur Nr. 4) hier am einfachsten.

Über weitgehend leere Autobahnen geht es nach Amsterdam. Imposant ist zunächst einmal die moderne Architektur. Ganze Stadtteile werden dem Meer abgetrotzt oder rücken anstelle alter Industriequartiere. Eines davon ist das Gelände der Nederlandse Dok und Scheepsbau Maatschapij (NDSM), ein riesiges Werftareal, auf dem heute die alternative Szene ein üppiges Kulturleben aufgezogen hat. Leider ist dort am Sonntag ein wenig „Dornröschenschlaf“. Immerhin ist die Gastronomie gut sortiert und wir nehmen ein schmackhaftes Mittagessen zu uns.

Die NDSM erreicht man übrigens mit einer (kostenlosen) Ijfähre. Die Fahrt ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn in den 10 Minuten Fahrzeit hat man fast schon eine kleine Hafenrundfahrt. Die Fähren fahren in dichter Folge vom Hauptbahnhof aus und befördern nur Fußgänger und Radfahrer – und davon sehr viele.

Der Besuch der NDSM war nur ein Beispiel der Nachmittagsgestaltung. Ein Teil unserer Gruppe hat eine Grachtenfahrt unternommen, ein anderer war im Rotlichtviertel und in China-Town und wieder ein anderer genoss die offenen Geschäfte beim Shopping.

Jetzt heißt es aber: Ab zurück nach Deutschland, bevor aus der Minikreuzfahrt eine Maxireise wird.

Euer Reisezauberer

Luxusreise Hamburg, Tag 1

Kalt aber sonnig. So lautet das Wettermotto am ersten Tag unserer besonderen Hamburg-Reise. Erste Station ist die Autobahnraststätte Lüneburger Heide, gut 50 Km vor den Toren der Stadt. Klingt profan, wird aber mit einem Fingerfoodbuffet und einem guten Glas französischem Cremant zu etwas besonderem.

In Hamburg angekommen gönnen wir uns zunächst einmal einen Bummel im mondänen Einkaufsparadies Jungfernstieg und entlang der Alster. Dann geht es weiter ins Hotel Hyperion. Sehr schick, sehr modern.

Später erwartet uns dort ein Konzertapperitiv mit einem kleinen Buffet. Ein guter Auftakt für den ersten Konzertabend der Reise. Mit dem Bus geht es zur St.-Michaelis-Kirche, dem Hamburger Michel. Hier erwartet uns ein Orgelkonzert mit dem Musikdirektor des Michel, Christoph Schoener. Über 90 Minuten klassische Musik, dargebracht und toll erklärt von einem echten Könner. Drei der vier Orgeln des Michel kommen zum Einsatz und klingen wie eine einzige. Besonders ungewöhnlich für den interessierten Laien: Das Fernwerk. Diese Orgel steht auf dem Dachboden der Kirche und der Schasll erreicht uns über ein Gitter in der Decke. Man bekommt also praktisch eine Klangdusche.

Unser Abend klingt aus bei einem schönen Cocktail in der Skybar „Bar 11“. Eine schöner Tag, der Lust macht auf mehr.

Euer Reisezauberer

(Halb-)Tagesfahrten haben ihren eigenen Reiz. Schnell ist das Ziel erreicht und es sind auch „Spezialisten“ an Bord, die genau wegen dieses Reiseziels mitfahren.

Heute geht es nach Detmold zur Brauerei Strate. Unser Programm: Brauereibesichtigung mit Verkostung und eine leckere Haxe als Grundlage. Die Besichtigung von Sudhaus, Malzschrotmühle, Abfüllanlage etc. wird von charmanten und kompetenten Begleiterinnen und Begleitern erklärt. Den technischen Teil macht ein Azubi des Hauses. Man hat das Gefühl, er macht das schon viele Jahre.

Apropos Begleiterinnen: Die Brauerei ist in Familienbesitz und wird von einer reinen Frauenmannschaft geführt. Vielleicht rührt daher die Liebe zum Detail, die hübschen Außenanlagen und die menschliche Art, mit der man hier an die „Sache“ herangeht.

Die wichtigste „Sache“ ist natürlich der Gerstensaft, der hier buchstäblich an jeder Ecke angeboten wird. Länger als 5 Minuten muss man nicht warten, bis man ein Fläschchen ergattert. Zur abschließenden Haxe (lecker!) gibt es Fassbier und danach kann man sich noch ein paar Spezialitäten aus dem Fanshop mitnehmen. Alles in allem ein runder Tag, was man auch am Gesang unserer Mitfahrer auf der Rückreise ablesen kann.

Euer Reisezauberer

Toskana-Reise, Tag 3

Heute ist der erste reine „Toskana-Tag“. Schon das Frühstück ist lecker und schön landestypisch. Unsere Reiseentfernung zum ersten (und wie sich herausstellen wird einzigen) Tagesziel beträgt rund 5 Km. Wir fahren zur Fattoria la Vialla, einem Bio-Landgut, das in Deutschland vielen bekannt ist, denn die Erzeugnisse wandern oft über die Alpen zu den „Nordlichtern“.

Wir erleben eine Führung über das Gelände. Allerdings sehen wir nur einen Ausschnitt der vielen tausend Quadratmeter, die die Fattoria umfasst. Unsere Führerin Pamela zeigt uns zunächst die kleine Mühle, die schon etliche Jahre auf dem Buckel hat aber bis heute täglich im Einsatz steht. Das Mehl geht nach nebenan, wo wir die Produktion der leckeren Kekse beobachten können. Die Backöfen werden übrigens traditionell mit Holz beheizt und das Ergebnis dürfen wir probieren. Lecker.

Einen Raum weiter geht es wenigr beschaulich zu. Die Küche der Fattoria, in der alle Soßen, Marmeladen etc. hergestellt werden, ist schon High-Tech. Auch hier dürfen wir das Ergebnis des Tages, ein Tomatensugo, probieren. Gegenüber der Küche werden die Kekse verpackt. Auch hier: Alles Handarbeit.

Nächste Station der Führung war der Weinkeller. Hier lagern die Weine der Fattoria in Holzfässern. Wenn ich richtig verstanden habe, liegen hier 450.000 Liter. Wir bekommen natürlich einen Rotwein zum Kosten, nein sogar zwei. Auch lecker. Direkt nebenan liegt die Ölmühle. Hier wird ab Oktober wieder das leuchtend grüne Olivenöl gepresst. Wir haben wenigsten ein bisschen beim Abfällen der Lagerbestände zuschauen dürfen.

Von der Ölmühle aus geht es ein wenig bergan, wieder an Küche und Backstube vorbei sowie am Hofladen bis zum Hauptgebäude der Fattoria la Vialla. Hier erwartet uns ein Menü, das uns die nächsten viereinhalb Stunden (kein Scherz) beschäftigen sollte. Zunächst gab es Antipasti der verschiedensten Art und verschiedene Schauweine als Apperitiv. Wie wir erfahren sollten, zählte dieser Gang beim Fünf-Gänge-Menü noch nichtmal mit.

Erster Gang waren wieder Antipasti, nur das es jetzt an der langen Tafel unter den Bäumen weiter ging. Gemischte Crostini, ein Eiergericht und der passende Weißwein. Als nächstes schlossen sich Penne an, also die traditionelle Pasta der Gegend.

Rotwein kam als Begleiter des geschmorten Lamms zum Einsatz. Auch der Hammer. Dazu (oder danach?) gab es Kartoffeln und Karotten sowie gemischten Salat. Und ein wenig Wein gab es auch…

Da man uns ohne Dessert nicht gehen lassen wollte, kamen noch hausgebackene Kuchen und Kekse auf den Tisch mit starkem italienischem Kaffee. Und so saßen wir noch lange an der langen Tafel unter den Bäumen und ließen aus die Sonne auf den Pelz scheinen.

Und ganz zum Schluss stand noch ein Besuch im Hofladen an, um ein paar ess- und trinkbare Andenken zu erstehen.

Fazit des Tages: Ganz, ganz selten so lecker gegessen und über einen so langen Zeitraum soviel Spaß gehabt und einfach genossen. Ach so: Von der Fatoria aus ging es zurück ins Hotel, wo erneut ein mehrgängiges Essen auf uns wartete. Mann o Mann.

Euer Reisezauberer

Ich bin wieder da!

Hallo liebe Reisefreunde,

leider ist mein Blog reisetipps.want2blog.net seit einiger Zeit mausetot. Deshalb komme ich jetzt direkt über WordPress zu Euch. Die Adresse zauberhaftreisen.wordpress.com kann man sich leicht merken. Ich freue mich, wieder bloggen zu können und wünsche viel Spaß beim Lesen und Nachreisen meiner Reiseberichte.

Euer Reisezauberer