Käsemarkt Nieheim 2018

Alle zwei Jahre ist es soweit: Die kleine Stadt Nieheim in Ostwestfalen steht ganz im Zeichen des Deutschen Käsemarktes. Dutzende Käsehändler und Winzer bieten Leckereien aus Deutschland und Europa. Auch die Liebhaber von Brot, Fleisch, Wurst und Bier kommen nicht zu kurz. Außerdem haben an diesem Wochenende alle 5 Nieheimer Museen – Brot-, Schinken-, Bier-, Käse- und Sackmuseum – geöffnet und nehmen keinen Eintritt. Die ganze Innenstadt ist für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Wir beginnen auf der Hauptstraße, wo uns die ersten Stände mit ihren Waren empfangen. Richtig schön ist es aber vor allem in den Nebenstraßen. Hier hat man etwas mehr Ruhe zum Probieren und Shoppen. Ein Geheimtipp – na ja, die Schlange beweist, dass er gar nicht so geheim ist – ist das Brotmuseum. Hier gibt es einen Holzbackofen und die Bäckermannschaft verkauft unermüdlich superleckeres Holzofenbrot, Zucker- und Streußelkuchen sowie leckere Pizzateilchen. Nur 5 Artikel im Sortiment aber allesamt der Hammer.

Käse probieren wir aus Deutschland, Holland, Österreich, der Schweiz und Italien. Die italienischen Käsereien haben einen ganzen Straßenabschnitt für sich und man kann von Parmesan bis Pecorino und zurück die ganze Palette bekommen. Die Verständigung in Deutsch und Italienisch samt Händen und Füßen klappt gut.

Nieheim selbst verfügt auch über eine Käserei, die selbstverständlich auch auf dem Markt präsent ist. Und auch der lokale Fleischer bietet seine Waren an. Ebenfalls ein Geheimtipp!

Am späten Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Einkaufstaschen und Mägen gut gefüllt.

Euer Reisezauberer

Nienburger Spargel

Unter dem Motto „Spargel satt“ geht es häufig mit Tagesfahrten in die Regionen, in denen das schmackhafte Gemüse aus dem Boden sprießt. Wir sind in den Gegend des Nienburger Spargels gefahren (Einheimische sagen, es sei der beste der Welt…), genauer nach Uchte.

Auf dem Hof des Spargelbauern Röhrkasten verfolgen wir den Weg der Spargelstangen vom Feld bis zum Hofladen. Wer wollte, konnte unter fachkundiger Anleitung auch seine persönliche Stange Spargel aus der Erde holen. In der großen Halle geht es zu wie auf einem Ameisenhaufen. Hier wird der Spargel gewaschen, sortiert, geschält und verpackt. Die nicht verwendbaren Reste und Schalen gehen übrigens als Dünger zurück aufs Feld.

Das Highlight ist aber zweifellos das Spargelbuffet im hofeigenen Restaurant in Uchte. Spargel in Grün und Weiß, als Suppe und Salat, wahlweise mit Butter oder Sauce Hollandaise, Schnitzel, Schinken, Rührei, Kartoffeln, Kroketten und und und werden hier geboten und – damit kein Mangel herrscht – auch immer wieder aufgefüllt. Trotz großer Gästezahl geht es schnell und die Qualität ist klasse.

Nach dem Nachtisch bekommt jede/r zum Abschied noch ein Pfund Spargel geschenkt und wir machen uns auf den Weg in den Ortsteil Essern. Hier beginnt die Uchter Moorbahn, eine Feldbahn, die uns im gemächlichen 6-Km/h-Tempo durch eine großartige Natur- und Kulturlandschaft kutschiert. In ca. 2 Stunden sehen wir abgetorfte Flächen und solche, auf denen noch abgebaut wird. Aber die Natur bekommt zunehmend ihren Platz zurück, denn einige Flächen dürfen wieder bewässern und das charakteristische Torfmoos darf wieder wachsen. So entsteht 1 mm Moor pro Jahr. Ein langwieriger Prozess. Unsere kundige Führerin zeigt uns die Schönheiten dieser Landschaft und weist auch auf die Heilkräfte der hier lebenden Pflanzen hin. Nicht zu vergessen ist die Geschichte der voreinigen Jahren gefundenen Moorleiche aus der Eisenzeit.

Außer ein paar kräftigen Regenschauern, die einem aber nur außerhalb von Moorbahnloren oder Reisebus etwas anhaben können, war es ein toller Tag und wir fahren sehr zufrieden (und gesättigt) wieder nach hause.

Euer Reisezauberer

Museumsadvent in Detmold

Das Detmolder Freilichmuseum hält die Erinnerung an ländliches Leben in den letzten Jahrhunderten wach. Häuser aus Westfalen, Lippe und dem Weserbergland wurden hier originalgetreu wieder aufgebaut. Im inneren befinden sich Exponate bäuerlichen Lebens und alter Handwerkskünste.

An einem Wochenende in der Adventszeit gesellen sich Stände mit allerlei Kunsthandwerk und Leckereien dazu. Im sogenannten Paderborner Dorf gibt es einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt und durch stimmungsvolle Beleuchtung ein unvergleichliches Ambiente.

Wir gönnen uns ersteinmal eine leckere Mahlzeit in der Gatronomie. Das ist auch gut so, denn draußen schneit es aus allen Kübeln und die Flocken wehen einem kräftig ins Gesicht.

Nachdem wir uns aufgewärmt haben, streifen wir durch das Dorf. Trotz der vielne Menschen ist es ruhig, denn Autos gibt es hier nicht. Nur der Shuttle-Bus vom Parkplatz, der an diesem Tag vom Schneepflug begleitet wird, ist ab und an zu sehen.

Neben den klassischen Glühwein- und Plätzchenständen gibt es auch Produkte vom Lamm (auch kuschelige Felle), Würste von einer Wildschlachterei, Bastelarbeiten und vieles mehr. Leider haben auch die Budenbesitzer ihre liebe Müh und Not mit dem Wetter. Die provisorischen Plastikfolien gegen den Schnee kämpfen mit dem stürmischen Wind.

Mittlerweile ist alles weiß und wir nehmen den Fußweg zurück zum Haupteingang. Die Winterlandschaft passt wunderbar zu den Museumsdörfern und -höfen und der Weg ist gesäumt von flackernden Lichtern.

Euer Reisezauberer

Braunschweig Weihnachtsmarkt 2017

Ein besonders schöner Vertreter der Weihnachtsmärkte ist der in Braunschweig. Die alte Residenzstadt an der Oker bietet ein einmaliges Ambiente, denn der Platz zwischen der Burg Dankwarderode und dem Dom St. Blasii und damit rund um den Braunschweiger Löwen ist wie gemacht für den Advent.

Wir kommen mit dem Bus an und werden gleich von kundigem Personal empfangen. Der Fußweg ist kaum der Rede Wert und wir befinden uns im weihnachtlichen Getümmel. Jetzt am Vormittag kommt man noch überall gut durch. Am Abend heißt es auch hier: Stau vor den Buden!

Auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt gibt es ein paar Besonderheiten. So kann man z.B. als kleine Gruppe im ehemaligen Burggraben eine Holzhütte reservieren und steht so geschützt und in der Nähe der Glühweinversorgung. Eine Nette Idee.

Vor dem Landesmuseum gibt es einen Stand, der seit vielen Jahren das gleiche Produkt bietet und an dem sich dennoch lange Schlangen bilden. Hier werden gebrannte Mandeln handgemacht und ohne maschinelle Hilfe gerührt. Ich weiß nicht, wie der Budenbetreiber das die ganze Adventszeit durchhält. Aber er ist ja in jahrelangem Training. Und die Dinger schmecken einfach klasse.

Ebensolche Schlangen kann es vor der Bude mit der Feuerzangenbowle geben. Nach Einbruch der Dunkelheit wird die Bowle hier nach Heinz-Rühmann-Art zelebriert. Die passende Musik, das Outfit mit weißen Handschuhen und Zylinder und die bläulichen Flammen des verbrennenden Alkohols sorgen ungefährt jede Stunde für eine ganz besondere Stimmung.

Nach einem kleinen Shopping-Ausflug in die unmittelbar angrenzenden Fußgängerzone machen wir uns auf den Weg nach Hause. Es war ein sehenswerter Ausflug.

Euer Reisezauberer

Quedlinburg im Advent 2017

Quedlinburg ist eine zauberhaft restaurierte Fachwerkstadt im Harz. Besonders schön ist es zu „Advent in den Höfen“. Alljährlich an wenigen Wochenenden während der Weihnachtsmarktsaison öffnen in der Stadt zahlreiche Innen- und Hinterhöfe ihre Türen und überraschen die Gäste mit Kunsthandwerk, Leckereien und Darbietungen. Es wird so viel geboten, dass man gar nicht alles an einem Tag schaffen kann. Ein guter Grund im nächsten Jahr noch einmal wiederzukommen.

Wir waren nun schon mehrmals hier und genießen trotzdem immer noch die einmalige Athmosphäre. Natürlich haben auch die Einzelhandelsgeschäfte, darunter viele inhabergeführte Läden, und die zahreichen Gastronomiebetriebe in diesen Tagen Hochkonjunktur.

Wenn später die Dämmerung hereinbricht, wird es besonders magisch. Aber leider verlassen wir nicht viel später wieder die Stadt. Aber wir kommen ja bestimmt wieder…

Euer Reisezauberer

Spektakuläre Harzfahrt

Heute wird es spektakulär. Unser erstes Ziel im Harz ist die längste Fußgänger-Seil-Hängebrücke der Welt. Sie ist über 500 Meter lang und verläuft parallel zur Staumauer der Rappbodetalsperre. Der Fußweg ist ein wenig wacklig aber die Aussicht entschädigt dafür und für die kleine Wartezeit mehrfach. Wir spazieren über die Brücke, während an uns vorbei die Wagemutigen die Mega-Zipline, eine Extrem-Seilbahn hinunterrasen. Außerdem kann man von der Brücke aus auch per Bungee-Seil über die Schlucht fliegen. Ganz unten ist ein Floß zu sehen, auf dem es etwas geruhsamer zugeht.

So ein Ausflug in luftiger Höhe macht hungrig. Wir fahren weiter zum Hexentanzplatz. Hier ist die Aussicht normalerweise ebenso gut aber die tiefhängenden Wolken erschweren die Sicht. Dafür ist das Essen im Berghotel lecker und es geht total schnell, denn wir hatten vorbestellt.

Dritte und und letzte Etappe ist der Baumwipfelpfad im Bad Harzburg. Wieder in luftiger Höhe aber deutlich ruhiger, denn der Wald fängt den ganzen Lärm ab. Mit einer Führung erfahren wir viel über Naturgeschichte, Geologie, Flora und Fauna. So fällt der Kilometer Fußweg kaum auf, den man während der Zeit zurücklegt.

Unser spektakulärer Harzausflug geht zu Ende. Und er hat sich wirklich gelohnt.

Euer Reisezauberer

 

Tagesfahrt zur Meyerwerft

Alles eine Nummer größer. So könnte das Motto der Meyer-Werft lauten, denn allein in die große Dockhalle passt die Papenburger St.-Antonius-Kirche gleich siebenmal hinein.

Aber der Reihe nach: Wir kommen bei der Touristinformation an. An dieser Stelle befand sich bis Anfang der 70er Jahre das Werfgelände. Dann wurde die Durchfahrtbreite der Klapp-Eisenbahnbrücke zu schmal und man zog auf die grüne Wiese. Heute befinden sich hier schicke Wohnungen, Hotels, Gastronomie und der Zeitspeicher, ein interaktives Museum zur Stadt- und Werftgeschichte. Wir treffen hier unsere Gästeführerin.

Unsere nächste Station ist das Besucherzentrum der Geburtsstätte der Kreuzfahrtriesen. Nach zwei informativen Filmen geht es durch die Ausstellung. Modelle der wichtigsten Schiffe, die hier entstanden sind, ein Modell des riesigen Werftgeländes, eine Schiffsschraube in Originalgröße und einige Kabinen, wie sie bei den aktuellen Schiffen verbaut wurden, gewähren einen guten Einblick in den Schiffbau. Und natürlich darf auch der Blick in die beiden Dockhallen nicht fehlen. Hier steht aktuell ein fast fertiger Kreuzfahrer für den asiatischen Markt. Ein weiteres Schiff entsteht gerade, zusammengesetzt aus einzelnen Blöcken. Im werfteigenen Hafen steht bereits eine fertige Sektion.

Nach der Besichtigung fahren wir zurück zum alten Werftgelände. Im Wirtshaus direkt neben dem Zeitspeicher gibt es ein schmackhaftes Büffet, u.a. mit dem berühmten Papenburger Snirtjebraten. Nach dem Essen und ein paar Schritten zur Verdauung wartet noch der letzte Programmpunkt, eine einstündige Stadtrundfahrt durch die ehemalige Fehnkolonie. Alles hat hier mit Wasser und Schiffbau zu tun. Allein fünf Nachbauten historischer Schiffe zieren die vielen Kanäle, die Papenburg zum Venedig des Nordens machen.

Jetzt geht es wieder ab nach hause. Ein langer interessanter Tag geht zu Ende.

Euer Reisezauberer

Stadt- und Salzfest Lüneburg

Lüneburg ist mit dem Salzhandel groß und reich geworden. Das ist zwar schon ein paar Jährchen her aber ein guter Grund für ein Stadtfest. Dieses Jahr ist es das 45. Mit etwas Verzögerung durch dichten Verkehr kommen wir an und sehen gleich: Voll ist es. Nach wenigen Schritten erreichen wir von unserem Ausstiegspunkt aus die Fußgängerzone.

Überall stehen Marktstände und Buden, viele Geschäfte haben Ihre Waren nach draußen gestellt und die Gastronomie hat Hochkonjunktur. Auf dem zentralen Platz „Am Sande“ ist sogar Volksfestathmosphäre samt Riesenrad. Wir gönnen uns eine Fahrt über die Dächer Lüneburgs.

Besonders schön ist der Bereich am alten Hafen. Hier steht ein mittelalterlicher Kran, mit dem per Muskelkraft Lasten aus den Kähnen an Land gehoben wurden. Er funktioniert heute noch (oder wieder). Auf der gegenüberliegenden Hafenseite reiht sich eine Kneipe an die andere und überall kann man draußen sitzen. Und auf der Südseite steht das Hotel Bergström, Schauplatz der Fernsehserie „Rote Rosen“.

Wer es etwas ruhiger mag, der geht in die Altstadt (Jawohl, es gibt noch eine, obwohl die Innenstadt schon locker als Altstadt durchgehen könnte). Dort gibt es weniger Geschäfte und weniger Trubel. Aber die Häuschen sind hübsch. Überall blühen Rosenstöcke und man hat die historische Bausubstand erhalten wo immer es ging.

Auf dem Rückweg in die City gönnen wir uns noch einen Wein, bevor es zurück zum Bus geht. Auch wenn die Füße beginnen wehzutun war es ein „Granatentag“. Das Wetter hat auch mitgespielt und auch von den Staus der Hinfahrt ist auf dem Rückweg nicht mehr zu sehen.

Euer Reisezauberer

Tag der Bundeswehr in Faßberg

Da hat sich die Bundeswehr ganz schön ins Zeug gelegt. Am Tag der Bundeswehr gab es an vielen Standorten Tage der offenen Tür. Wir waren auf dem Fliegerhorst Faßberg. Ein Riesengelände, an diesem Tag mit dutzenden Getränke-, Grill- und anderen kulinarischen Ständen besetzt. Wir entschieden uns unter anderem für die original elsässer Flammkuchen, von netten französischen Soldaten in rustikalen holzbefeuerten Öfen gezaubert. Da kam richtig Reisefeeling auf.

Auf den großen Grünflächen und auf den Rollbahnen standen die Exponate: Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer, Feuerwehrfahrzeuge, Tanklaster und überall Infostände und Präsentationen. Da hatten wir Mühe, in den knapp 5 Stunden alles zu sehen.

Auf keinen Fall entgehen lassen wollten wir uns aber die beiden Flugvorführungen: Düsenjets der Typen Tornado und Eurofighter, Hubschrauber der Bauarten NH 90, Puma und Tiger, das neue Transportflugzeug A 400 M und ein AWACS-Beobachtungsflieger waren am Himmel zu sehen. Tolle Flugmanöver und teilweise ohrenbetäubender Lärm lockten viele Zuschauer an die Begrenzung des Flugfeldes.

Zum Abschluss wurde uns noch ein Komandoeinsatz mit Luftlandemöver, Häuserkampf und Unterstützung durch Hubschrauber vorgeführt. Ordentlich Action auf dem Übungsgelände.

Die Bundeswehr hat es jedenfalls verstanden, eine positive Stimmung zu verbreiten und sich gut zu präsentieren. Es war insgesamt erstaunlich locker angesichts von vielen tausend Besuchern und vor allem angesichts der Nachrichtenlage von Terrorismusgefahren. Wir fuhren jedenfalls zufrieden nach hause und sogar die Verkehrslage meinte es auf dem Rückweg gut mit uns.

Euer Reisezauberer

Hafengeburtstag Hamburg

Der 828. Hamburger Hafengeburtstag (seit der Gewährung der Zollfreiheit durch Kaiser Friedrich Barbarossa). Eine Riesenparty. Man hat das Gefühl, ganz Hamburg ist auf den Beinen. Da stellt sich sofort die Frage: Welche von den vielen Attraktionen sehen wir uns an? Unsere Gruppe ist da sehr unterschiedlich drauf. Wir entscheiden uns zunächst für ein geruhsames Programm. Wir gehen auf Kanalfahrt.

Die flachen Fahrgastschiffe für die Kanalfahrt fahren an der Binnenalster, am Anleger Jungfernstieg ab. Wir erwischen einen jungen Kapitän, der die Fahrt zu einer sehr charmanten Mischung auf fachkundiger Führung und Seemansgarn macht. Sehr unterhaltsam. Gemächlich schippern wir über Binnen- und Außenalster, vorbei am Hottel „Atlantic“, in dem seit 19 Jahren Udo Lindenberg wohnt. Rechts ab geht es in die Kanäle. Traumhafte Wohnanlagen direkt am Wasser wechseln mit naturnahen Abschnitten, etwas maritimer Wirtschaft und Resten der alten Industrie, für die die Kanäle einmal angelegt wurden.  Über Stadtparksee und Rondeelteich (hier befinden sich die teuersten Wohnlagen der Stadt, noch vor Blankenese) erreichen wir wieder die Außenalster. Kurz vor Fahrtende passieren wir das Hotel „Vier Jahreszeiten“ ein Top-20-Hotel in der Welt. Unser Käpt´n erzählt von der teuersten Flasche Wein, die dort neulich für 56.000 Euro über den Tisch gegangen ist. Bloß nichts verschütten…

Wir schlendern nach der Kanalfahrt Richtung Hafen-City. Hier macht die nagelneue Elbphilharmonie von sich reden. Wir erklimmen die Plaza, also praktisch das Dach des alten Kornspeichers, auf dem der Neubau steht. Der Blick ist grandios. Hier befindet sich außerdem noch die Hotellobby des Luxushotels „The Westin“, eine Bar und der Aufgang zu den Konzertsälen.

Weiter führt uns unser Fußmarsch in die Speicherstadt. Im Übergangsbereich zur neuen Hafen-City essen wir uns im italienischen Bistro „Andronaco“ erstmal satt. Selbstbedingung und mediterrane Köstlichkeiten müssen sich nich ausschließen.

Was kommt jetzt? Fußmarsch natürlich. Die Distanzen sind schon gewaltig hier in Hamburg. Die eigentliche Festmeile bietet touristische Informationen, Stände des Partnerlandes Frankreich, Schieß-, Eis- und Wurstbuden, Crepe-Stände und Getränkeverkäufer wechseln in schneller Folge. Hinter den Landungsbrücken wird es etwas alternativer. Die Bewohner der Hafenstraße präsentieren Musik und Kulinarik viel alternativer und lauter.

Auffällig: Es gibt sehr viel Polizeipräsenz, die aber nicht auffällig agiert.

Der krönende Abschluss des Festsamstags ist immer das große Feuerwerk. Ein riesiges Kreuzfahrtschiff wird vor den Landungsbrücken postiert und spektakulär beleuchtet. Dann folgen 15 Minuten hochklassige Pyrotechnik.

Wir machen uns (zu Fuß übrigens…) auf den Weg zurück zum Einstiegspunkt in unseren Reisebus. Das ist am Millerntorplatz in St. Pauli. Kurz vor 1 Uhr geht es zurück nach hause. Ein anstrenger Tag geht zu Ende.

Euer Reisezauberer