Frankreichs Norden: Die Kanalküste

Vom Atlantikwall war am Rande schon die Rede. Heute fahren wir an den Teil der französischen Küste, der am stärksten befestigt war. Genützt hat es bekanntermaßen wenig, denn die Invasion der Alliierten fand in der Normandie statt. Aber der Reihe nach.

Wir brechen auf Richtung Calais und nehmen die Nationalstraße. Hier bekommt man mehr von der Gegend mit und spart die Maut. In den Außenbezirken der Hafenstadt fallen zwei Dinge auf: Der Turm des im flämischen Renaissance-Stil erbauten Rathauses ist schon von weitem zu sehen und die Eisenbahnstrecken im Zulauf auf den Eurotunnel sind meterhoch eingezäunt, zur Abwehr von Migranten, die als „Schwarzfahrer“ die britische Insel erreichen wollen.

Beeindruckend ist der Betrieb im Fährhafen. Permanent fahren die Fähren ins nahe Dover und man kann vom breiten Sandstrand dabei zusehen. Nicht mehr in Betrieb ist der „Hoverport“, von dem aus man bis Anfang der 2000er Jahre per Luftkissenboot nach England gebraht wurde. Baulich ist die Stadt nicht so schön, denn im 2. Weltkrieg ist sehr viel kaputt gegangen.

Weiter geht es auf der Küstenstraße entlang der Opalküste und wir erreichen Sangatte. Hier taucht der Eurotunnel unter den Ärmelkanal. Als er gebaut wurde, spülte man den Aushub in eine riesige Grube aus Weltkriegszeiten. So bekamen die Reste der „Batterie Lindemann“ einer gigantischen Geschützstellung mit einem Kaliber von über 40 cm ein spätes Grab. Die Dimensionen erkennt man vom Aussichtspunkt auf den nahen „Cap Blanc Bez“, wo ebenfalls reichlich Weltkriegsbeton verbaut wurde. Das Cap ist ein Kreidefelsen und liegt oberhalb eines schönen Sandstrandes. Sehr sehenswert aber auch sehr windig.

Der nächste Badeort Wissant ist ein hübsches 1000-Einwohner-Städtchen. Netter Ortkern, etwas Gastronomie und natürlich ein Strand laden zum Verweilen ein. Wir fahren aber weiter auf der Küstenstraße Richtung Audinghen. Das nahe „Cap Gris Nez“ (diesesmal ein grauer Felsen) war ebenfalls stark befestigter Teil des Atlantikwalls. Ähnlich wie die „Batterie Lindemann“ hat man hier von der „Batterie Todt“ (heute ein Museum) aus über den Kanal geschossen.

Im nächsten Ort Ambleteuse gönnen wir uns erstmal etwas Konditorkuchen (superlecker aber kalorienmäßig mehr als eine vollwertige Mahlzeit). In Ambleteuse ist es noch beschaulich. Kurze Zeit später in Boulogne-sur-Mer wird es voll. Boulogne ist der größte Fischereihafen Frankreichs und nicht wirklich schön anzuschauen. Wir überqueren den in die Mündung der Liane gebauten Hafen und etwas weiter südlich wir es richtig schick.

Hardelot-Plage ist ein Badeort für den gehobenen Geschmack. Schöne Villen, große Grundstücke, Golf- und Reitsport sind charakteristisch für Hardelot. Leider gibt es auch die für Nordsee- und Kanalküstenorte so beliebten Betonbuden und Plattenbauten mit hunderten von Ferienwohnungen. Wer des Luxus noch nicht überdrüssig ist, der fährt noch ein Stück weiter bis zum berühmtesten Badeort Nordfrankreichs, nach Le Touquet-Paris-Plage. Hier sind die Villen noch ein Stück größer, die Geschäfte noch ein bisschen schicker und es gibt – neben den Betonbauten – auch luxuriöse Hotels. Voll ist es auch hier und wir entscheiden uns, auf der anderen Seite des Flüsschens Canche im Fischerort Etaples ein maritimes Abendessen zu uns zu nehmen. Achtung: Die Restaurants machen für deutsche Verhältnisse erst recht spät auf.

Euer Reisezauberer

Frankreichs Norden: Das Landesinnere

Gruppenreisen mit dem Bus nach Frankreich sind beliebt, denn Frankreich ist ein unheimlich vielfältiges Reiseland. Einziger Haken: Je nach Zielregion ist man ganz schön lange unterwegs. Wir haben es daher mit dem äußersten Norden versucht, den man über die Niederlande und Belgien in einer Tagesetappe erreichen kann.

Unser Ziel- und Übernachtungsort heißt Arques, vielen vielleicht bekannt über die Tafelgläser der Marke „Cristall d´arques“, denn hier ist der Weltmarktführer in Tafelgläsern ansässig. Natürlich gibt es einen (ziemlich riesigen) Werksverkauf, der auch gut besucht wird.

Prägend für die knapp 10.000 Einwohner zählende Gemeinde im Département Pas de Calais ist allerdings das Wasser. Quer durch den Ort verläuft der Canal de Neuffossé, ein Teil des Schifffahrtsweges von Dünkirchen zur Schelde. In Arques verzweigt sich der Kanal in einen alten und einen neuen Teil. Als der neue Teil 1967 in Betrieb genommen wurde, hat man auch das Schiffshebewerk „L´ascenseur des fontinettes“ stillgelegt. Es ist heute noch vorhanden und ein einmaliges Bauwerk. Leider ist der Zustand nicht gerade toll und man muss befürchten, dass hier ein technisches Denkmal auf Dauer Schaden nimmt. Aber es sind viele Teile noch im Original erhalten, z.B. zwei Treidellokomotiven. Sogar ein „passendes“ Binnenschiff steht im unteren Trog, aber es sieht leider auch schon sehr mitgenommen aus.

Wenige Kilometer kanalabwärts liegt die Stadt Saint Omer. Hier kann man toll shoppen und es gibt rund um den großen Marktplatz eine Menge Restaurants für jeden Geschmack. Das zentrale gelegene Rathaus aus dem in der Region häufig anzutreffenden fast weißen Stein wird gerade wieder hübsch gemacht, was man vielen Gebäuden im benachbarten Arques auch wünschen würde. Ebenso sehenswert ist die Ruine der Abtei Saint Bertin.

In Nordfrankreich haben sich die deutschen Streitkräfte im wahrsten Wortsinn vereweigt. Überall – insbesondere an der Küste – findet man Hinterlassenschaften aus Beton. Teilweise sind es Reste des Atlantikwalls, der die alliierte Invasion aufhalten sollte, teilweise sind es Überreste von Waffensystemen zum Beschuss der nur gut 30 Kilometer jenseits des Ärmelkanals gelegenen britischen Insel. Ein besonders beeindruckender Vertreter dieser Art ist „La Coupole“, die Kuppel. Hier sollten V2-Raketen montiert, betankt und auf die todbringende Reise nach London geschickt werden. Allerdings war der alliierte Vormarsch schon soweit vorangekommen, dass die Anlage nie in Betrieb ging. Stattdessen wurde das Areal nach dem Krieg von den Briten gesprengt. Die Kuppel blieb aber intakt und ist heute ein beeindruckendes Museum. Man muss ungefähr 2 Std. Zeit mitbringen und kann beide Ausstellungsteile über die Besetzung Nordfrankreichs und über die Raketentechnik erleben.

Weitere Reiseberichte über Nordfrankreich folgen in loser Reihe.

Euer Reisezauberer

Elsass-Reise, 5.Tag

Pünktlich wie immer beginnt unser letzter Tag, der Abreisetag. Das mit der Pünktlichkeit sollte sich im Verlauf des Tage noch ändern. Wir fahren an Straßeburg vorbei und zurück über den Rhein nach Deutschland.

Im zur Stadt Kehl gehörenden Ortsteil Marlen befindet sich etwas versteckt in einer Seitenstraße ein ehemaliges Gasthaus. Es beherbergt das 1. deutsche Essigbrauhaus. Der Eigentümer, nach dem die wichtigste Produktlinie „Theo der Essigbrauer“ heißt, empfängt uns mit einer Belehrung über Lebensmittelhygiene. Wir bekommen lustige Mützen aufgesetzt, um die Haare im Zaum zu halten. Dann beginnen 90 Minuten spannende Reise durch die Welt der Essigherstellung. Nach kurzer Zeit ist klar, dass es gewaltige Unterschiede gibt zwischen Industrieprodukten und handwerklich hergestelltem Essig. Natürlich dürfen wir auch probieren. Es gibt von verschiedenen Sorten einen Traopfen auf den Handrücken und das in der einmaligen Atmosphäre des Fasslagers.

Natürlich dürfen wir auch ein kleines Fläschchen mitnehmen. Die leckeren Essigsorten brachen danach alle Dämme. Es wurden Kartonweise Flaschen aus dem Shop geschleppt und so wird mancher Salat der nächsten Zeit mächtig aufgewertet.

Weiter geht es auf die Autobahn gen Norden, die wir mehrfach staubedingt verlassen müssen. Dadurch verliert man viel Zeit, sieht aber das eine oder andere. Unter anderem fahren wir durch Rastatt, vorbei am Barockschloss und anderen historischen Gebäude. Mit über 2 Stunden Verspätung kommen wir endlich an der ersten Ausstiegsstelle an. Geschafft.

Euer Reisezauberer

 

 

Elsass-Reise, 4. Tag

Heute stehen die Vogesen auf dem Programm, sozusagen das „Hausgebirge“ des Elsass und die westliche Schwester des Schwarzwaldes. Die beiden sind sich erdgeschichtlich sehr nahe. Wir fahren über Cernay über die Route des Crêtes, eine Gebirgsstraße mit vielen Serpentinen, hinauf ins Gebirge. Erste Station ist der Hartmannswillerkopf, ein Ort, der während der 1. Weltkrieges traurige Berühmtheit erlangte. Hier oben lagen sich Deutsche und Franzosen in Sicht- und Schussweite im Stellungskrieg gegenüber. Heute finden sich hier ein Mahnmal und ein französischer Soldatenfriedhof.

Höher hinaus geht es an der nächsten Station. Der Grand Ballon ist der höchste Gipfel der Vogesen (1.424 m). Der Berg ist nicht nur namentlich mit dem Großen Belchen im Schwarzwald und dem gleichnamigen Berg in der Schweiz verwandt. Zur Sommersonnenwende geht – wenn man von hier aus schaut – die Sonne über dem einen Belchen auf und über dem anderen Belchen unter. Faszinierend. Auf dem Gipfel gibt es eine Radarstation mit toller Aussicht und einen Shop mit leckeren Produkten aus Honig. Wir haben die Ehre, über Wolken und Nebek hinweg in die Täler zu schauen. Wie Zuckerwatte liegen die Wolken vor uns.

Unsere erste Vogesen-Mahlzeit ist ein Melkeressen. Dieses traditionelle regionale Essen variiert von Ort zu Ort ein wenig. Wir starten mit einer Fleischpastete, der Hauptgang sind Kartoffeln und Zwiebeln in einer Terrine zusammen gegart und mit Kassler serviert. Reichlich und sehr lecker.

Unser Weg führt nun über den Col de la Schlucht Richtung Soultzeren. Auf der Straße finden sich immer wieder aufgemalte Anfeuerungen für die Radfahrer der Tour de France. Einige der ältesten sind noch dem deutschen Tourhelden Didi Turau gewidmet. Ein Stück weiter unten im Gebirge und etwas versteckt liegt die Ferme Roess, ein kleiner Bauernhof, der ausschließlich Milchwirtschaft betreibt und die Milch selbst zu Butter und Käse verarbeitet. Hier entstehen Tomme mit verschiedenen Gewürzen, Barikaas (Bergkäse) und der bekannte Munsterkäse. Wir lassen uns vom Chef persönlich die Arbeitsschritte bis zum fertigen Käse erklären, dürfen probieren und kaufen kräftig im hofeigenen Laden ein. Ein ursprünglicher Familienbetrieb ohne touristischen Anstrich, dessen Besitzer höchst unterhaltsam erklären kann. Perfekt.

Zurück geht es nach Colmar. Die wunderschöne Altstadt hat es uns zwei Tage vorher schon angetan. Nun kehren wir auf dem Rückweg von unserer Vogesenrundfahrt zurück und nehmen uns Zeit zum Bummeln und Shoppen oder auch zu einem kleinen Museumsbesuch. Unser Abendessen gibt es wieder im Hotel. Schade, dass es unser letzter Elsass-Abend ist. Aber  morgen gibt es sicher wieder etwas zu entdecken.

Euer Reisezauberer

Elsass-Reise, 3. Tag

Hauptstadttag. es geht nach Straßburg. Wir kommen dort an einem sehr modernen Reisebusterminal an und machen zunächst eine Stadtrundfahrt, vorbei an den Gebäuden des Europaparlaments und surch das moderne Straßburg. Unsere Rundfahrt endet wieder am Busterminal.  Allerdings sind es von hier doch ein paar Schritte in die Stadt. Wir gehen mit unserer Stadtführerin durch das Böttcherviertel und über den Gutenbergplatz. Der Erfinder des Buchdrucks hat auch hier gewirkt und warv damit indirekt verantwortlich für die erste deutsche Tageszeitung vor rund 400 Jahren.

Nicht weit vom Gutenbergplatz entfernt liegt der Münsterplatz, auf dem die gleichnamige Kirche, das berühmte Straßburger Münster steht. Allein der Durchmesser des runden Fensters in der Stirnseite des Münsters ist so graoß wie unser Bus. Übrigens ist der Bau nie fertig geworden, auch wenn vier Jahrhunderte daran gefeilt wurde. Unsere Stadtführerin meknte, wir könnten uns aussuchen, warum der südliche Turm nicht fertig wurde: War es die mangelnde Tragfähigkeit des Untergrundes oder einfach Geldmangel? Rund um das Münster stehen viele alte Häuser, darunter das berühmte Maison Kammerzell, das heute ein Gourmet-Restaurant beherbergt.

Apropos: Nach einem kurzen Blick in das Münster geht es zum Mittagessen erneut in einem urigen Keller. Danach machen wir uns auf den Weg zurück zum Bus, denn bis zum nächsten Programmpunkt mussten wir ein Stück fahren.

Unser Ziel liegt auf dem Land. Und zwar richtig. Wer hier eine Weinprobe oder eine andere Verkostung erwartet hat, lag gründlich falsch. Das Dörfchen Kirrwiller beherbergt das zweitgrößte Kabarett Frankreichs nach dem Pariser Moulin Rouge, das Royal Palace. Wir sehen eine atemberaubende Show aus Musik, Tanz und Akrobatik. Musical trifft Varieté. Der thematische rote Faden ist „Alice im Wunderland“, die natürlich am Ende das Böse besiegt und ihr Glück findet. Die Show ist echt klasse und dauert 2 Stunden. Da es schon etwas später ist, gibt es einen Imbiss am Bus und wir kommen bereits im Dunkeln wieder am Hotel an. Danach noch einen Absacker und ab ins Bett.

Euer Reisezauberer.

Elsass-Reise, 2. Tag

Wir starten heute mit einem „offiziellen“, sprich geführen, Rundgang durch die Altstadt von Mulhouse. Wir erfahren einiges über seine Industriegeschichte und die Auswirkungen der mehrfachen Wechsel der Staatszugehörigkeit des Elsass zwischen Deutschland und Frankreich. Der Schwerindustrie, die ihre Produkte und Rohstoffe meist aus Lothringen erhielt, verdankt Mulhouse den Canal du Rhône au Rhin, der direkt zwischen unserem Hotel und dem Bahnhof verläuft. Heute sieht man hier viele Sportboote und zauberhaften Blumenschmuck an den Brücken.

Die wechselvolle Geschichte betrifft auch die Religion, denn die Elsässer haben oft religiöse Minderheiten aufgenommen, so auch Hugenotten und Juden. Eine gut erhaltene Synagoge legt davon Zeugnis ab.

Leider hat die Stadt im zweiten Weltkrieg einiges abbekommen, so dass die Häuser am zentralen Place de la Réunion zumeist wiederaufgebaut werden mussten. Nur das Rathaus im Renaissance-Stil blieb heil. Unser Stadtundgang war leider etwas wolkenverhangen. Aber während der Fahrt gen Norden riss der Himmel auf und es wurde richtig schön. Wir verbringen den Tag an der elsässischen Weinstraße, die sich 120 Km von Nord nach Süd an die deutsche Weinstraße anschließt. Bekanntester Ort und auch unser Reiseziel ist Riquewihr. Das etwas touristische Dorf ist ein einzigartiges Ensemble historischer Häuser. Die Zentrale Rue Charles de Gaulle ist ein wenig steil, mit Kopfsteinpflaster belegt aber wunderschön. Aus einem geöffneten Ladenfenster werden Makronen angeboten, die regionale Spezialität. Natürlich schlagen wir zu. Aber der Tag soll noch kalorienreicher werden.

Im urigen Keller eines Lokals werden wir zum Flammkuchenessen erwartet. Insgesamt 7 verschiedene Flammkuchen werden serviert, darunter auch zwei süße mit Blaubeeren und Apfel. Lecker… Das war kein Snack sondern ersetzte eine ausgewachsene Hauptmahlzeit. Wir freuen uns über ein paar Meter Fußweg bergan und steigen gleich in den nächsten Keller hinab. Im Maison Zimmer erwartet uns eine Dreier-Weinprobe. Phillipe, einer der Angestellten erklärt uns Weinlagen und Rebsorten und nur Minuten später glänzt die goldene Flüssigkeit in den Gläsern. Riesling, Grauburgunder und Gewürztraminer werden nacheinander probiert. Das Elsass ist mit einem Anteil von 93% halt eine Weißweingegend.

Im Anschluss fahren wir wieder ein wenig südwärts nach Colmar, die einzige Großstadt des Elsass, die im zweiten Weltkrieg nicht beschädigt wurde. Eine vollständig erhaltene Altstadt aus Fachwerk-, Renaissance- und Jugendstilhäusern bietet ein einmaliges Flair mit vielen kleinen Geschäften und gemütlichen Lokalen. Eine Stadtführung bringt uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Geschichtsdetails näher, z.B. über das Koifhus, in dem früher die einreisenden Händler den Zehnten abgeben mussten, der dann gleich an die Einheimischen verkauft wurde. Daher der Begriff Koifhus, Kaufhaus eben.

Den Abschluss bildet, man ahnt es schon, ein Essen. Die Gaststube Pfeffel ist ebenfalls in historischen Gemäuern untergebracht. Es gibt die nächste Elsässer Spezialität: „Choucroute“, auf Hochdeutsch Sauerkraut, im Rahmen eines Dreigang-Menus eingerahmt von der Vorspeise Zwiebelkuchen und dem Nachtisch Eis. Mit vollem Magen machen wir uns auf den willkommenen Fußweg zum Bus, der uns in einer knappen Dreiviertelstunde zurück nach Mulhouse bringt. Wieder ein schöner Tag.

Euer Reisezauberer

 

Elsass-Reise, 1. Tag

Los geht es mit dem komfortablen Dreiachser gen Süden. Der beginnt ja bekanntlich am Weißwurst-Äquator, also am Main. Kaum haben wir diesen überquert, fängt es auch schon an zu regnen. Grau blieb es auch bis zu unserer Ankunft in Mulhouse, der zweitgrößten Stadt im Elsass. Aber es war dort zumindest trocken und wir konnten in Ruhe einchecken. Durch die Zentrale Lage des Hotels konnten wir uns vor dem Abendessen sogar noch ein wenig die Stadt ansehen.

Dort wurde alles bereits für das alljährliche Zwiebelfest vorbereitet, das am Wochenende auf dem Place de la Réunion stattfindet. Ein wenig Jahrmarktatmosphäre kommt sogar schon am trüben Vorabend auf. Sehenswert sind auch die Stephanskirche (Temple St. Etienne) und das historische Rathaus (Hôtel de ville).

Wir lassen uns aber nach dem kurzen Stadtbummel unser dreigängiges Menü schmecken. Es gibt Putenkeule. Sehr lecker. Danach noch ein kleiner „Absacker“ und ab ins Bett. Morgen wird wieder ein ereignisreicher Tag.

Euer Reisezauberer