Tagesfahrt Harz mit tollem Programm

Gleich zu Beginn sei gesagt: Viel Zeit zum Luftholen gibt es an so einem Tag nicht! Nach der Anfahrt ins schöne Bad Harzburg geht es am Burgberg-Center gleich ab auf den Baumwipfelpfad. Das „Kalte Tal“ auf der Grenze zum Nationalpark Harz bietet im Gegensatz zu vielen derzeit als gefährdet eingestuften Monokulturen noch eine große Vielfalt an Gewächsen. Diese, ihr Umfeld, ihre Bewohner usw. werden durch den Pfad und vor allem bei einer kompetenten Führung sichtbar. Besonders schön: Je weiter man den ca. 1 Km langen, komplett barrierefreien Pfad in bis zu 26 Meter Höhe entlangwandert, umso ruhiger wird es. Schön, so ganz ohne Straßenlärm…

Weiter geht es zum sagenumwobenen Hexentanzplatz bei Thale. Der Blick ins Bodetal, auf die Felsen und auf die genauso berühmte Rosstrappe gegenüber ist atemberaubend. Direkt an der Kante steht das Berghotel, in dem wir ein schmackhaftes Mittagsmahl einnehmen. Noch ein paar Fotos mit Hexen aus Holz und Bronze oder mit dem verhexten = auf der Dachspitze stehenden Haus und der Bus ruft zur Weiterfahrt.

Das beschauliche Wendefurth ist das nächste Ziel. Auf der gleichnahmigen Talsperre – die letzte im ostharzer Talsperrensystem – erwartet uns ein Floß. Bei stimmungsvoller Musik aus der Quetschkommode gibt es Kaffee und Kuchen. Der Käpt´n erzählt derweil etwas über den Stausee, das Pumpspeicherkraftwerk und vor allem über die Staumauer der Rappbodetalsperre. Der Wendefurther Stausee liebt nämlich genau am Fuß des 100 Meter hohen Damms. Oben sehen wir außerdem die 500 Meter lange Stahlseilhängebrücke, über die ameisenkleine Menschen wandern. Ab und zu werden wir von bis zu 90 Km/h schnellen Wagemutigen überholt, die sich am Drahseil in die Tiefe stürzen. Bei uns unten ist es dagegen richtig geruhsam. Die Floßfahrt endet übrigens mit einer echten Überraschung. Aber die sei hier nicht verraten.

Wir fahren erstmal wieder nach hause. Gut gesättigt aber auch ein bisschen platt vom prall gefüllten Tag.

Euer Reisezauberer

Quedlinburg im Advent 2017

Quedlinburg ist eine zauberhaft restaurierte Fachwerkstadt im Harz. Besonders schön ist es zu „Advent in den Höfen“. Alljährlich an wenigen Wochenenden während der Weihnachtsmarktsaison öffnen in der Stadt zahlreiche Innen- und Hinterhöfe ihre Türen und überraschen die Gäste mit Kunsthandwerk, Leckereien und Darbietungen. Es wird so viel geboten, dass man gar nicht alles an einem Tag schaffen kann. Ein guter Grund im nächsten Jahr noch einmal wiederzukommen.

Wir waren nun schon mehrmals hier und genießen trotzdem immer noch die einmalige Athmosphäre. Natürlich haben auch die Einzelhandelsgeschäfte, darunter viele inhabergeführte Läden, und die zahreichen Gastronomiebetriebe in diesen Tagen Hochkonjunktur.

Wenn später die Dämmerung hereinbricht, wird es besonders magisch. Aber leider verlassen wir nicht viel später wieder die Stadt. Aber wir kommen ja bestimmt wieder…

Euer Reisezauberer

Spektakuläre Harzfahrt

Heute wird es spektakulär. Unser erstes Ziel im Harz ist die längste Fußgänger-Seil-Hängebrücke der Welt. Sie ist über 500 Meter lang und verläuft parallel zur Staumauer der Rappbodetalsperre. Der Fußweg ist ein wenig wacklig aber die Aussicht entschädigt dafür und für die kleine Wartezeit mehrfach. Wir spazieren über die Brücke, während an uns vorbei die Wagemutigen die Mega-Zipline, eine Extrem-Seilbahn hinunterrasen. Außerdem kann man von der Brücke aus auch per Bungee-Seil über die Schlucht fliegen. Ganz unten ist ein Floß zu sehen, auf dem es etwas geruhsamer zugeht.

So ein Ausflug in luftiger Höhe macht hungrig. Wir fahren weiter zum Hexentanzplatz. Hier ist die Aussicht normalerweise ebenso gut aber die tiefhängenden Wolken erschweren die Sicht. Dafür ist das Essen im Berghotel lecker und es geht total schnell, denn wir hatten vorbestellt.

Dritte und und letzte Etappe ist der Baumwipfelpfad im Bad Harzburg. Wieder in luftiger Höhe aber deutlich ruhiger, denn der Wald fängt den ganzen Lärm ab. Mit einer Führung erfahren wir viel über Naturgeschichte, Geologie, Flora und Fauna. So fällt der Kilometer Fußweg kaum auf, den man während der Zeit zurücklegt.

Unser spektakulärer Harzausflug geht zu Ende. Und er hat sich wirklich gelohnt.

Euer Reisezauberer