Mode, Bickbeern und „Meer“

Hurra, wir dürfen wieder reisen (und sogar Gäste mitnehmen)! Zum Auftakt nach der Corona-Krise haben wir uns zunächst nach Porta Westfalica begeben. Dort stand intensives Shopping auf dem Programm. Der Adler Modemarkt war das Ziel der meisten aber alle anderen wurden im riesigen Einkaufszentrum „Porta Markt“ ebenfalls fündig.

Zweite Station des Tages war der ca. 50 Km entfernte Bickbeernhof in Brokeloh. Dort gibt es ein tolles Café, in dem nahezu jede Speise im Zeichen der Blaubeere steht. Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Torte kann man sich ja sowieso gut vorstellen. Aber kennen Sie Bickbeersalami oder Matjesfilet mit Bickbeersoße? Sehr spannend! Im Shop des Hofes lassen sich die schmackhaften Früchte aber auch Marmeladen, Liköre und sogar ganze Bickbeerbüsche erwerben. Übrigens: Auch Selbstpflücker kommen hier auf ihre Kosten.

Zur Verdauung sind wir nach Steinhude weitergefahren. Am gleichnamigen Meer war es gut besucht, denn auf die Idee das schöne Wetter zu nutzen sind viele andere auch gekommen. Das sollte uns aber nicht stören und so wurden die Promenade, das Scheunenviertel und die vielfältige Gastronomie unsicher gemacht.

Ein schöner Tag und soooo wichtig nach wochenlangem Stillstand.

Euer Reisezauberer

Toskana 2019: Tage 6 und 7

Heute heißt es Abschied nehmen von unserem Nachtigallenhof, der Fattoria degli Usignoli. Wir genießen noch einmal das Frühstücksbüffet und den Ausblick ins Tal. Wenig später windet sich unser Dreiachser wieder die schmale Straße Richtung Arno hinab. Wir nehmen eine landschaftlich schöne Nebenstrecke, so dass wir noch etwas von der Toskana mitbekommen.

Erstes Etappenziel des Tages ist Modena. Die Heimat des berühmten Balsamico-Essig lädt mit ihrer historische Innenstadt zum Bummeln ein. Aber mehr als eine Mittagspause ist erstmal nicht drin, denn vor uns liegt noch ein Abstecher zum Gardasee. Italiens größter See und die am Ufer liegende Weinstadt Bardolino enpfangen uns bei herrlichem Sonnenschein. Die Uferpromenade ist voller Menschen. Aber das Treiben ist längst nicht so hektisch wie noch in Florenz. In den Gassen des Ortes gibt es schöne Geschäfte, Cafés und Restaurants. Aber mit Blick auf den See ist es natürlich am schönsten.

Von Bardolino aus geht es zurück auf die Autostrada und über Trient (und unter der Seilbahn nach Sardagna hindurch) fahren wir wieder nach Levico Therme. Und sogar das Spezialitätengeschäft gegenüber dem Hotel hat noch geöffnet. Ein spontaner Kaufrausch ist die Folge. Na ja, die kulinarischen Besonderheiten standen ja irgendwie die gesamte Reise schon im Vordergrund. Auch ein Grund mit der nächsten Toskana-Reise nicht allzu lange zu warten.

Euer Reisezauberer

Toskana 2019: Tage 4 und 5

Einen Toskana-Rundumschlag haben wir ja gestern schon gemacht. Es wird Zeit für die Hauptstadt: Florenz. Wir fahren zunächst von unserem „Hotelberg“ herunter und dann arnoabwärts in die berühmte Wiege der Renaissance, Stadt der Medici und Heimat von rund 380.000 Florentinern.

Wir treffen unsere Stadtführerin am Rand der Innenstadt. Die gebürtige Österreicherin erweist sich als absoluter Glücksfall. Sie schafft es spielend, uns 3 Stunden lang über Florenz zu berichten, Gebäude, Geschichte und das Leben der Florentiner in den lebendigsten Farben zu beschreiben. Wir sehen natürlich die Kathedrale, das Gebäude der Uffizien, die Ponte Vecchio und noch dutzende weitere Baudenkmäler. Wir sehen aber auch, wie eng die Stadt gebaut ist. Die Straßen sind schmal und – natürlich – voller Touristen. Vor allem Kreuzfahrtgäste bemächstigen sich ab dem späten Vormittag der Toskana-Metropole. „Overtourism“ heißt das im Fachjargon. Immerhin landen wir in einem netten Restaurant in einer Seitengasse. Gutes Essen und ein wenig Ruhe beschließen den doch eher hektischen Tag in Florenz.

Am nächsten Tag dann das Kontrastprogramm. Es geht aufs Land. Wir fahren sozusagen von einer Fattoria zur anderen. Unser Ziel ist die Fattoria la Vialla, ein biologisch-dynamisch arbeitendes Landgut. Erst einmal gibt es etwas zu entdecken: Ölmühle, Weinkeller, Kornmühle, Bäckerei. Das alles findet man hier, denn die „Viallini“, wie sich die Betreiber nennen, stellen alle Leckereien selbst her, die man mit der Toskana verbindet. Im Weinkeller gibt es gleich eine Kostprobe, damit es nicht so trocken zugeht. Auch etwas Federweißen aus der gerade laufenden Lese können wir kosten. Vorbei am Hofladen, den wir am Nachmittag auch noch „überfallen“ werden, gehen wir etwas bergauf und erreichen eine lange Tafel mit karrierter Tischdecke.

Es erwartet uns ein 5-Gänge-Menü der Extraklasse. Vorweg fantastische Sektsorten und zu jedem Gagng den passenden Wein, natürlich aus eigener Produktion. Ach so: Die lange Tafel steht unter einem Feigenbaum und der Blick vom namensgebenden Landhaus la Vialla hinunter ins Arnotal ist selbst für toskanische Verhätnisse postkartenträchtig. Ach so. Nicht den Hofladen vergessen und die erworbenen Schätze im Kofferraum unseres Busses verstaut. So geht es zurück auf unseren Nahtigallenhof.

Die Strecke für den Rückweg ist nicht ganz ideal, denn die Ponte a Buriano – das ist die Arno-Brücke, die auf da Vincis Mona Lisa im Hintergrund zu sehen ist – ist leider wegen einer Baustelle für Fahrzeuge oberhalb von 7,5 t gesperrt. Machen wir nächstes Jahr, denn bei den Vialini waren wir sicher nicht zu letzten Mal.

Euer Reisezauberer

Elbekreuzfahrt zu den Glückstädter Matjestagen

Ein langer Tag liegt vor uns aber es wird ein schöner. Das Wetter passt schonmal als wir uns auf den Weg nach Hamburg machen. Unser erstes Ziel sind die St. Pauli Landungsbrücken. Hier wartet die Viktoria, das Fahrgastschiff, das uns heute elbabwärts nach Glückstadt bringen wird.

Im Bauch des Schiffes steht ein Frühstücksbüfett bereit, um uns die ca. 3,5 Std. Fahrzeit zu versüßen. Aber die Fahrt selber ist auch sehr schön. Vorbei am Hamburger Nobelstadtteil Blankenese, an der Schiffsbegrüßungsanlage Willkommhöft in Schulau, an den Airbuswerken und den vielen kleinen Häfen, Stegen, Sielen, Klappbrücken usw.

Angekommen im Hafen von Glückstadt mit seinem maritimen Ambiente und den vielen Booten und Schiffen müssen wir einige Meter ins Stadtzentrum zurücklegen. Der Weg führt uns an vielen schönen Häusern vorbei und die Rosen vor den Eingängen erinnern uns an Dänemark. Nicht zu unrecht, denn die Dänen haben in der Stadtgeschicht ine große Rolle gespielt. Der Glückstädter Marktplatz ist ein ideales Ambiente für die Matjestage. Direkt im Zentrum gelegen und von historischen Gebäuden umsäumt lässt es sich hier bei Volksfestathmosphäre und Livemusik gut aushalten.

Natürlich kommt auch der namensgebende Matjeshering nicht zu kurz. Viele Fischbuden und auch die umliegenden Restaurants bereiten ihn schmackhaft zu.

Mit vollem Bauch und vielen Eindrücken geht es zurück nach hause.

Euer Reisezauberer

Luxusreise Hamburg, Tag 1

Kalt aber sonnig. So lautet das Wettermotto am ersten Tag unserer besonderen Hamburg-Reise. Erste Station ist die Autobahnraststätte Lüneburger Heide, gut 50 Km vor den Toren der Stadt. Klingt profan, wird aber mit einem Fingerfoodbuffet und einem guten Glas französischem Cremant zu etwas besonderem.

In Hamburg angekommen gönnen wir uns zunächst einmal einen Bummel im mondänen Einkaufsparadies Jungfernstieg und entlang der Alster. Dann geht es weiter ins Hotel Hyperion. Sehr schick, sehr modern.

Später erwartet uns dort ein Konzertapperitiv mit einem kleinen Buffet. Ein guter Auftakt für den ersten Konzertabend der Reise. Mit dem Bus geht es zur St.-Michaelis-Kirche, dem Hamburger Michel. Hier erwartet uns ein Orgelkonzert mit dem Musikdirektor des Michel, Christoph Schoener. Über 90 Minuten klassische Musik, dargebracht und toll erklärt von einem echten Könner. Drei der vier Orgeln des Michel kommen zum Einsatz und klingen wie eine einzige. Besonders ungewöhnlich für den interessierten Laien: Das Fernwerk. Diese Orgel steht auf dem Dachboden der Kirche und der Schasll erreicht uns über ein Gitter in der Decke. Man bekommt also praktisch eine Klangdusche.

Unser Abend klingt aus bei einem schönen Cocktail in der Skybar „Bar 11“. Eine schöner Tag, der Lust macht auf mehr.

Euer Reisezauberer

Käsemarkt Nieheim 2018

Alle zwei Jahre ist es soweit: Die kleine Stadt Nieheim in Ostwestfalen steht ganz im Zeichen des Deutschen Käsemarktes. Dutzende Käsehändler und Winzer bieten Leckereien aus Deutschland und Europa. Auch die Liebhaber von Brot, Fleisch, Wurst und Bier kommen nicht zu kurz. Außerdem haben an diesem Wochenende alle 5 Nieheimer Museen – Brot-, Schinken-, Bier-, Käse- und Sackmuseum – geöffnet und nehmen keinen Eintritt. Die ganze Innenstadt ist für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Wir beginnen auf der Hauptstraße, wo uns die ersten Stände mit ihren Waren empfangen. Richtig schön ist es aber vor allem in den Nebenstraßen. Hier hat man etwas mehr Ruhe zum Probieren und Shoppen. Ein Geheimtipp – na ja, die Schlange beweist, dass er gar nicht so geheim ist – ist das Brotmuseum. Hier gibt es einen Holzbackofen und die Bäckermannschaft verkauft unermüdlich superleckeres Holzofenbrot, Zucker- und Streußelkuchen sowie leckere Pizzateilchen. Nur 5 Artikel im Sortiment aber allesamt der Hammer.

Käse probieren wir aus Deutschland, Holland, Österreich, der Schweiz und Italien. Die italienischen Käsereien haben einen ganzen Straßenabschnitt für sich und man kann von Parmesan bis Pecorino und zurück die ganze Palette bekommen. Die Verständigung in Deutsch und Italienisch samt Händen und Füßen klappt gut.

Nieheim selbst verfügt auch über eine Käserei, die selbstverständlich auch auf dem Markt präsent ist. Und auch der lokale Fleischer bietet seine Waren an. Ebenfalls ein Geheimtipp!

Am späten Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Einkaufstaschen und Mägen gut gefüllt.

Euer Reisezauberer

Nienburger Spargel

Unter dem Motto „Spargel satt“ geht es häufig mit Tagesfahrten in die Regionen, in denen das schmackhafte Gemüse aus dem Boden sprießt. Wir sind in den Gegend des Nienburger Spargels gefahren (Einheimische sagen, es sei der beste der Welt…), genauer nach Uchte.

Auf dem Hof des Spargelbauern Röhrkasten verfolgen wir den Weg der Spargelstangen vom Feld bis zum Hofladen. Wer wollte, konnte unter fachkundiger Anleitung auch seine persönliche Stange Spargel aus der Erde holen. In der großen Halle geht es zu wie auf einem Ameisenhaufen. Hier wird der Spargel gewaschen, sortiert, geschält und verpackt. Die nicht verwendbaren Reste und Schalen gehen übrigens als Dünger zurück aufs Feld.

Das Highlight ist aber zweifellos das Spargelbuffet im hofeigenen Restaurant in Uchte. Spargel in Grün und Weiß, als Suppe und Salat, wahlweise mit Butter oder Sauce Hollandaise, Schnitzel, Schinken, Rührei, Kartoffeln, Kroketten und und und werden hier geboten und – damit kein Mangel herrscht – auch immer wieder aufgefüllt. Trotz großer Gästezahl geht es schnell und die Qualität ist klasse.

Nach dem Nachtisch bekommt jede/r zum Abschied noch ein Pfund Spargel geschenkt und wir machen uns auf den Weg in den Ortsteil Essern. Hier beginnt die Uchter Moorbahn, eine Feldbahn, die uns im gemächlichen 6-Km/h-Tempo durch eine großartige Natur- und Kulturlandschaft kutschiert. In ca. 2 Stunden sehen wir abgetorfte Flächen und solche, auf denen noch abgebaut wird. Aber die Natur bekommt zunehmend ihren Platz zurück, denn einige Flächen dürfen wieder bewässern und das charakteristische Torfmoos darf wieder wachsen. So entsteht 1 mm Moor pro Jahr. Ein langwieriger Prozess. Unsere kundige Führerin zeigt uns die Schönheiten dieser Landschaft und weist auch auf die Heilkräfte der hier lebenden Pflanzen hin. Nicht zu vergessen ist die Geschichte der voreinigen Jahren gefundenen Moorleiche aus der Eisenzeit.

Außer ein paar kräftigen Regenschauern, die einem aber nur außerhalb von Moorbahnloren oder Reisebus etwas anhaben können, war es ein toller Tag und wir fahren sehr zufrieden (und gesättigt) wieder nach hause.

Euer Reisezauberer

Saisonabschluss im „nassen Dreieck“, Tag 2

Herzstück unserer Saisonabschlussfahrt ist der Ausflug auf Deuschlands einzige Hochseeinsel, nach Helgoland. Zunächst geht es nach Cuxhaven. Bei einer Stadtrundfahrt bekommen wir von unserem kundigen Stadtführer einen kurzen Einblick in die Geschichte und vor allem die Wirtschaftsgeschichte der Stadt. Die Transformation von der Fischverarbeitenden Industrie vom Tourismus ist interessant.

Unsere Rundfahrt endet an der „Alten Liebe“, Cuxhavens ältestem Anleger für die Personenschifffahrt. Hier kommt nach kurzer Wartezeit der „Halunder Jet“, ein Katamaran, der uns mit knapp 70 Klamotten nach Helgoland bringt. Das Schiff hält direkt im Südhafen. Das früher übliche Ausbooten mit den traditionellen Börtebooten entfällt.

Wir schlendern durch das Unterland, den Teil der Gemeinde, der auf Höhe des Hafens liegt, und nehmen den Aufzug zum Oberland. Man merkt dem Inselort an, dass er in den 50er/60er Jahren entstanden ist. Ein wenig ist alles in die Jahre gekommen. Weiter geht es über den Klippen-Rundweg bis zum Wahrzeichn, der „langen Anna“, einer Felsennadel, die senkrecht aus dem Meer ragt. Hier ist natürlich im Frühling, während der Brutzeit der Seevögel, mehr los. Bei dem schönen Sonnenwetter hat sich der kurze Spaziergang aber auf jeden Fall gelohnt.

Zurück am Hafen wird schnell klar, dass das Saisonende für den „Halunder Jet“ ein ganz besonderes ist. Das Schiff wird im nächsten Jahr nicht wieder nach Helgland zurückkehren und durch einen Neubau ersetzt. Die Freiwillige Feuerwehr verabschiedet uns mit Martinshorn und der Katamaren dreht noch ein paar Ehrenrunden im Hafenbecken. Etwas weiter auf offener See steht der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ und schießt zur Verabschiedung Wasserfontänen in den Himmel – samt Regenbogen. Ein tolles Erlebnis.

Der Abend klingt am Cuxhavener Fischereihafen aus, wo sich ein Restaurant ans andere reiht. Einigen merkt man den portugiesischen Einschlag an, denn traditionell bilden die Bewohner von der iberischen Halbinsel eine große Gruppe in der Stadt.

Euer Reisezauberer

 

Alte Liebe Cuxhaven

Nicht dass Cuxhaven das einzige „liebenswerte“ Reiseziele wäre. Aber der Anleger der Helgoland-Schiffe heißt so und man muss nicht lange über einen Namen für diesen Artikel nachdenken.

Wir sind – wie schon erwähnt – nach Cuxhaven gefahren. In diesem Fall auf der Jagt nach ein paar Geheimtipps. Nicht immer nur Duhnen, Duhnen, Duhnen… Wir checken im Havenhostel ein. Mit erst zwei Jahren ein Youngster unter den Unterkünften und für ein Hostel sehr komfortabel, wenn auch geradlinig und nüchtern eingerichtet. Liebhaber plüschiger Hotels aus dem letzten Jahrhundert sind hier definitiv falsch.

Der größte Pluspunkt ist die Lage: Direkt am Hafen (maritimes Flair und fußläufig zur Coty und zu den ganzen Fischläden der Cuxhavener Fischmeile. Wir nutzen die Nähe und gönnen uns im „O Cantinho“, einem portugisischen Fischrestaurant am Hafen, eine Fischplatte: Preiswert, superfrisch und sehr lecker.

Am nächsten Morgen machen wir einen Frühspaziergang vorbei am alten Wasserturm zum Schloss Ritzebüttel. Der ehemalige Wohnsitz der Hamburger Amtmänner (ja, Cuxhaven gehörte mal zu Hamburg…) stammt zum Teil aus dem 14. Jahrhundert und steht in einem schönen, der Öffentlichkeit zugänglichen Park. Apropos Park: Nach unserem Rückweg durch die noch verschlafene Fußgängerzone kommen wir wieder durch eine Grünanlage. Eine alter Frachtsegler erinnert daran, dass hier am Landwehrkanal einmal die Schiffe be- und entladen wurden. Heute befinden sich die Hafenanlagen etwas abseits der Stadt.

Zum Frühstücken geht es wieder zur Fischmeile, genauer in die „Kleine Fischkiste“, eines der vielen Fischrestaurants, in dem man auch frühstücken kann. Der Renner: Krabben mit Rührei. Unweit der „Kiste“ liegt das Bahlsen-Outlet. Wer den süßen und salzigen Sachen von Bahlsen, Lorenz und einigen anderen Marken nicht widerstehen kann, ist hier richtig. Wir shoppen etwas Zweite-Wahl-Kekse, denen man die zweite Wahl aber weder ansieht noch anschmeckt. Fabrikverkäufe haben in Cuxhaven außerdem noch die Feinkostfabrikanten Appel und Dahlhoff.

Nun droht aber schon die Rückfahrt und wir sagen hamburgisch „Tschüss Cuxhaven“.

Euer Reisezauberer

Gartenfest Corvey

Das Weltkulturerbe Schloss Corvey ist für sich schon eine Reise wert. Zu einigen Ereignissen bekommt man sogar Zutritt zu den umfangreichen Gartenanlagen, so z.B. zum Gartenfest. Für drei Tage verwandeln über 100 Aussteller und Händler die Gärten, Parks und Wiesen in einen Markt rund um Garten, Kunstgewerbe und Kulinarik.

Wir waren da und haben uns über die engen Wege und durch die Besuchermassen gequält. Vielleicht haben wir mit dem Sonntag ja auch den aufkommensstärksten Tag erwischt. Egal, denn schön war´s doch. Wer sich an den angebotenen Sachen für Haus, Garten, Auge und Magen nicht sattsehen kann, der ist hier richtig.

Übrigens: Anreise mit Busreisegruppe hat echte Vorteile: Man kommt direkt vor dem Eingang an, während die PKW-Fahrer allzu oft mit dem Stoppelfeld vorlieb nehmen müssen. Gott sei Dank hat es nicht geregnet, sonst wäre der Traktoreinsatz unausweichlich gewesen.

Euer Reisezauberer