Luxusreise Hamburg, Tag 2

Nach dem tollen Auftakt am Vorabend stehen die Zeichen am zweiten Tag erst einmal auf „Hamburg“. Mit einer Stadtrundfahrt tauchen wir tief in die Stadtentwicklung ein. Man kann sich vorstellen, wie die heutige Millionenstadt Hamburg aus kleinen Handelsplätzen auf Elbinseln entstand. Aber was wäre Hamburg ohne seinen Hafen. Daher endet die „Runde“ mit einer Hafenrundfahrt. Die Erklärungen sind dank ein bisschen Seemannsgarn noch etwas launiger als an Land. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass Stadtgeschichte immer langweilig sein muss?

Die Mittagspause verbringen wir im Bereich der Landungsbrücken, bevor uns der Bus zurückbringt zum Hotel. Von hier aus geht es – nach einer Stärkung mit Sekt und Pralinen – am frühen Abend Richtung Elbphilharmonie. Dort angekommen geht es die lange Rolltreppe hinauf bis auf Höhe des Daches des ehemaligen Speichergebäudes, das heute sozusagen das Fundament der Elbphilharmonie bildet. Darauf thront der prägnante Glaspalast, der einen der beeindruckendsten Konzertsäle europas beherbergt.

Wir nehmen unsere Plätze in der 15. Etage ein – wer schlecht zu Fuß ist, dem seien die Aufzüge empfohlen. Nun liegt er uns zu Füßen, der Raum für über 80 Musiker und einen über 40 Köpfe zählenden Chor. Es wird „Le martyre de Saint Sébastien“ gegeben, das Martyrium des heiligen Sebastian von Claude Debussy. Schwere Kost, die von den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambreling dargebracht wird. Man spürt wie sehr sich das Orchester jeden Ton erarbeitet und wie es die Akusitik der Elbphilharmonie erst möglich macht, auch kleinst Tonnuancen auf allen Zuschauerplätze wahrzunehmen. Beeindruckend.

Euer Reisezauberer

Luxusreise Hamburg, Tag 1

Kalt aber sonnig. So lautet das Wettermotto am ersten Tag unserer besonderen Hamburg-Reise. Erste Station ist die Autobahnraststätte Lüneburger Heide, gut 50 Km vor den Toren der Stadt. Klingt profan, wird aber mit einem Fingerfoodbuffet und einem guten Glas französischem Cremant zu etwas besonderem.

In Hamburg angekommen gönnen wir uns zunächst einmal einen Bummel im mondänen Einkaufsparadies Jungfernstieg und entlang der Alster. Dann geht es weiter ins Hotel Hyperion. Sehr schick, sehr modern.

Später erwartet uns dort ein Konzertapperitiv mit einem kleinen Buffet. Ein guter Auftakt für den ersten Konzertabend der Reise. Mit dem Bus geht es zur St.-Michaelis-Kirche, dem Hamburger Michel. Hier erwartet uns ein Orgelkonzert mit dem Musikdirektor des Michel, Christoph Schoener. Über 90 Minuten klassische Musik, dargebracht und toll erklärt von einem echten Könner. Drei der vier Orgeln des Michel kommen zum Einsatz und klingen wie eine einzige. Besonders ungewöhnlich für den interessierten Laien: Das Fernwerk. Diese Orgel steht auf dem Dachboden der Kirche und der Schasll erreicht uns über ein Gitter in der Decke. Man bekommt also praktisch eine Klangdusche.

Unser Abend klingt aus bei einem schönen Cocktail in der Skybar „Bar 11“. Eine schöner Tag, der Lust macht auf mehr.

Euer Reisezauberer

Thüringen-Reise, Tag 2

Unser Zweiter Reisetag gehört unserem Übernachtungsort Erfurt. Die Thüringische Landeshauptstadt gehört zu den wenigen Städten der Region, deren Einwohnerzahl netto wächst. Entsprechend belebt geht es in der City zu. Wir gehen einen knappen Kilometer zu Fuß und kommen zum Domplatz. Hier finden wir einen Markt und können auch schon die Tribüne für die heutige Abendveranstaltung bestaunen, auch wenn hier im Rahmen der Domstufenfestspiele gerade das Dschungelbuch für die Kinder gegeben wird.

Im Süden des Platzes erwartet uns eine Tartra-Straßenbahn aus den 80er Jahren. Sie wird hier speziell für Rundfahrten genutzt. Das reguläre Liniennetz wird mit moderneren Fahrzeugen bedient. Unsere Bahn bringt uns durch die Andreasstadt Richtung Norden. Hier gab es bereits in den Gründerzeitjahren die ersten großen Stadterweiterungen und auch die DDR hat ganz im Norden mit großen Plattenbauten für Neubauwohnungen gesorgt. Zurück geht es einmal quer durch die Stadt, vorbei am Landtag, an den großen Sportstadien für Fußball, Schwimmen und Eisschnelllauf. Der nächste Abstecher geht zum „EGA“-Gartenbaugelände und vorbei am Medienviertel und an der neuen Messe. Erfurt hat sich doch mächtig entwickelt.

Unsere Rundfahrt endet am Rathaus. Unsere Gästeführerin nimmt uns noch mit bis zur Weltberühmten Krämerbrücke, der einzigen durchgehend bebauten Brücke Deutschlands. Man kann nirgendwo auf das Wasser der Gera gucken, denn links und rechts stehen niedliche Fachwerkhäuser mit tollen Boutiken und Geschäften.

Am frühen Abend treffen wir uns wieder an der Krämerbrücke, genauer gesagt im Restaurant Augistiner, unmittelbar nördlich der Brücke. Hier gibt es ein leckeres Abendessen und wir gehen gestärkt zum Domplatz.

Highlight es Abends ist ein Besuch der Oper „Der Troubadur“, die auf den Domstufen und einer perfekt auf das historische Ambiente des Domberges abgestimmten Kulisse aufgeführt wird. Tolle Regie, tolle Kostüme, professionelle Darsteller und eine gute Organisation sorgen für einen spannenden und zugleich entspannten Abend, den wir in der Hotelbar ausklingen lassen.

Euer Reisezauberer