Tagesfahrt ins GOP Bad Oeynhausen

„Sông Trᾰng“ – Ein ungewöhnlicher Name für eine Show. „Sông Trᾰng“, sinngemäß „wenn der Mond sich im Fluss spiegelt“, ist vietnamesich. Ungewöhnlich ist auch die Show, denn es ist eine homogene Mannschaft, die uns heute verzaubert hat, in diesem Fall die der Vietnam Circus Federation. 13 toll ausgebildete, sympathische junge Menschen aus dem Land am Mekong zeigen Akrobatik vom Feinsten. Und das Besondere: Nicht High Tech sondern Teamwork bestimmt das Bild. Die Artisten sichern sich gegenseitig, die Bühnendekoration ist spartanisch, die Geräte sind einfach. Bambusstäbe und -leitern bestimmen das Bild. Nur die Licht- und Soundtechnik ist modern und verbereitet eine wunderbar natürliche Stimmung.

Wir werden in die Athmosphäre der Vietnameschen Natur und des dörflichen Lebens hineingezogen. Und immer wieder glaubt man den fahlen Schein des Mondlichtes zu sehen. Sogar Gewitterblitze nehmen wir wahr.

Wir bekommen eine außergewöhnlich schöne Varietéshow zu sehen. Hebefiguren, Akrobatik am Trapez, am Seil, am Ring und an den Bändern. Fast spielerisch und mit einer Prise Humor dargebracht. Hut ab.

Was bleibt? Man braucht keine megaaufwändigen Bühnenbilder oder umfangreiche Technik. Spaß, Können, Bescheidenheit und gegenseitige Unterstützung im Team sind wichtig. In der Show und im Leben. Und so kann man aus einem schönen Tag sogar noch etwas für die Entwicklung unserer Gesellschaft mitnehmen. Es täte uns jedenfalls allen gut, wenn wir das Wesentliche etwas mehr in den Vordergrund stellen würden.

Euer Reisezauberer

2 Tage Berlin: Tag 1

Berlin ist ja gar nicht weit weg. Da kann man in zwei Tagen schon einiges machen. Wir reisen mit dem Bus an und checken im Hotel Angleterre in unmittelbarer Nähe des Checkpoint Charlie ein. Das Hotel ist ein Bau aus dem 19. Jahrhundert, erst als Versicherungsverwaltung und später als Schweizer Botschaft gedient hat. Im zweiten Weltkrieg unbeschädigt wurde es Hotel und glänzt mit klassischem Ambiente.

Wir machen noch kurz einen Abstecher zum Gendarmenmarkt, wo es ein tolles Schokoladengeschäft gibt.

Aber viel Zeit haben wir nicht. Die Nachmittagsvorstellungen der Blue Men Group und des neuen Programms „The Wyld“ im Friedrichstadtpalast waren auf uns. Danach waren alle begeistert.

Abends hieß es: Zeit zur freien Verfügung. Wer wollte, konnte im Hotelrestaurant noch etwas essen (und vielleicht hinterher in der Hotekbar versacken). Wir haben uns für einen Spaziergang nach Kreuzberg entschieden und in der urigen Kneipe „Max und Moritz“ lecker gegessen.

Nun aber ab ins Bett. Morgen geht das Programm ja weiter.

Euer Reisezauberer